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Vom Orientalischen Tanz
zum Tribal Dance
Im Jahre 1999, kurz nach der Geburt meiner ersten Tochter, begann ich
mit dem Orientalischen Tanz und war sofort begeistert. In diesem Tanz
konnte ich all die Facetten meiner Persönlichkeit ausleben,
die im
Alltag kaum zur Geltung kamen: Hier war ich elegant, ich war feminin,
ich war sexy, ich war kraftvoll, ich war Ich. Deshalb tanzte ich am
liebsten frei, improvisiert und ohne das Diktat einer Choreografie.
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Als dann
der Tribal Dance in mein Leben kam, begegnete ich ihm mit
Skepsis. Ein Gruppentanz? Für mich? Ich wollte frei sein und
wollte so
tanzen, wie es meiner jeweiligen Stimmung entsprach. Beim Tribal
müsste
ich mich unterordnen oder führen, und das passte nicht so
recht in mein
Bild vom Tanzen.
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Doch nachdem sich alle
meine Freundinnen dem Tribal zugewandt
hatten, war da niemand mehr, der orientalisch tanzen wollte. Also nahm
ich die Herausforderung "Tribal" an - und möchte niemals mehr
etwas
anderes tanzen. All das, was die tanzende Gruppe ausmacht, verursacht
mir jedes Mal eine Gänsehaut. Es ist unbeschreiblich, wenn
meine
Stammesschwestern meine Stimmung vielfach wiedergeben, wenn wir
gemeinsam elegant, feminin oder kraftvoll sind. Ich liebe es, den
Ausdruck der Persönlichkeit einer Schwester zu
unterstützen - dann
nämlich kann ich noch andere Facetten ausleben: Mut,
Schüchternheit,
Power und jede Menge Spaß.
Von wegen unterordnen - Morgana ist nicht nur einfach ein Stamm,
Morgana ist geballte Persönlichkeit!
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